Blick in das Salemer Klostermuseum

Salemer Geschichte erleben

Die Ausstellungen

An verschiedenen Orten des Klosters lässt sich heute noch erleben, wie die Zisterzienser früher gewirtschaftet haben. Klostermuseum, Marstall, Feuerwehrmuseum, Schmiede, Weinpresse und Brennereimuseum bieten einzigartige Eindrücke der Salemer Geschichte vom Mittelalter bis in die Barockzeit.

Historische Feuerwehrspritze im Feuerwehrmuseum; Foto: Birgit Rückert

Zu sehen im neuen Feuerwehrmuseum.

Besucherzentrum, Kloster- und Feuerwehrmuseum

Die Salemer Geschichte lässt sich seit September 2014 gleich an drei Orten im Klostergelände erfahren. Das Besucherzentrum befindet sich in der ehemaligen Orangerie im Hofgarten. Hier bekommen die Besucher Informationen zur Klostergeschichte. Das Klostermuseum in der Prälatur präsentiert Meisterwerke der Reichsabtei vom Hochmittelalter bis zum Spätbarock. Und das Feuerwehrmuseum geht der Frage nach „Was tun, wenn’s brennt?“ – eine Frage, die die Mönche seit dem 17. Jahrhundert beschäftigt hat.
Klostermuseum
Feuerwehrmuseum

Außenansicht Marstall von Kloster und Schloss Salem

Alles andere als ein schlichter Stall.

Marstall und historische Schmiede

Pferde waren das Transportmittel in der Barockzeit. Gegenüber der Prälatur befand sich der Marstall, erbaut von Abt Konstantin Miller, dessen Wappen im Giebel zu sehen ist. Alles andere als ein schlichter Stall: Zwei Innenräume sind ausgestattet mit Holzskulpturen von Joseph Anton Feuchtmayer und Fresken, die die Reiterheiligen St. Georg und St. Martin sowie antike Götter zeigen. Eine historische Schmiede mit Inventar aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist im Oberen Langbau zu besichtigen.

Detailansicht der Torkel im Küfereimuseum in Kloster und Schloss Salem

Mit Wein zum klösterlichen Reichtum.

Küfereimuseum, Schauweinberg und Brennereimuseum

Eine Quelle des klösterlichen Reichtums war der Weinbau. Dass es in Salem um größere Mengen ging, zeigt die 11 Meter lange hölzerne Weinpresse. Dieser sogenannte Torkel aus dem Jahr 1706 steht, zusammen mit Werkzeug des Weinbaus und des Küferhandwerks, im Küfereimuseum im Oberen Langbau. Beim Rundgang durch den Schauweinberg südlich des Konventgebäudes werden alle Rebsorten des Bodenseegebiets vorführt. Die alte Tradition des Obstanbaus und seiner Veredelung führt das Brennereimuseum im Sennhof vor Augen.

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